Vision nach der Krise
Nach einer Krise funktioniert vieles schneller wieder, als man gedacht hätte. Der Betrieb stabilisiert sich. Entscheidungen werden getroffen. Der Alltag kehrt zurück.
Und trotzdem bleibt bei vielen Unternehmerinnen, Unternehmern und Geschäftsleitungen ein leises, aber hartnäckiges Gefühl zurück:
So wie früher trägt es nicht mehr.
Diese Seite richtet sich an inhabergeführte KMU, die eine Krise hinter sich haben – und jetzt spüren, dass sie nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können.
Wenn Stabilität nicht automatisch Richtung bedeutet
Krisen hinterlassen Spuren. Nicht nur in Zahlen, Prozessen oder Strukturen, sondern vor allem in den Menschen, die Verantwortung tragen.
Oft höre ich Sätze wie:
„Eigentlich läuft es wieder.“
„Wir sind stabil.“
„Wir müssten einfach nach vorne schauen.“
Und gleichzeitig zeigt sich im Alltag, dass Entscheidungen schwerfallen, Energie fehlt oder Diskussionen im Kreis drehen. Die alte Vision fühlt sich nicht mehr stimmig an – aber eine neue lässt sich nicht einfach formulieren.
Das ist kein Führungsversagen. Es ist ein Zeichen dafür, dass etwas Wesentliches ungeklärt geblieben ist.
Warum Visionen nach Krisen oft nicht greifen
Viele inhabergeführte KMU versuchen nach einer Krise, möglichst schnell wieder nach vorne zu schauen. Es werden Strategien angepasst, Leitbilder überarbeitet oder ambitionierte Ziele formuliert.
Was dabei häufig übergangen wird:
Eine Krise verändert den inneren Referenzrahmen eines Unternehmens. Sie verschiebt Werte, Prioritäten und Erwartungen – oft unbewusst.
Solange nicht klar ist, was diese Krise tatsächlich ausgelöst, verstärkt oder offengelegt hat, bleibt jede neue Vision oberflächlich. Sie klingt gut, erzeugt aber keine Orientierung. Und ohne Orientierung entsteht keine echte Bewegung.
Eine tragfähige Vision nach der Krise entsteht nicht durch Motivation, sondern durch Klärung.
Wie ich solche Klärungsprozesse konkret moderiere, beschreibe ich im Rahmen meines Visionsworkshops für inhabergeführte Unternehmen
Mein Zugang: Raum für Klarheit statt fertige Antworten
Ich arbeite nicht mit Vision-Templates oder vorgefertigten Modellen. Meine Rolle ist eine andere.
Ich begleite inhabergeführte KMU dabei, sich ehrlich mit dem auseinanderzusetzen, was nach der Krise noch ungeklärt im Raum steht. Ich halte den Rahmen, in dem schwierige Fragen gestellt werden dürfen, ohne dass sofort Lösungen produziert werden müssen.
In dieser Arbeit geht es nicht darum, schneller zu sein oder besser auszusehen.
Es geht darum, wieder zu wissen, wofür Entscheidungen getroffen werden sollen – und wofür nicht mehr.
Ich bringe dafür meine eigene Erfahrung aus über 25 Jahren Unternehmertum mit.
Diese Form der Arbeit bildet auch die Grundlage meines Visionsworkshops für inhabergeführte Unternehmen – nicht als Produkt, sondern als moderierter Entscheidungsraum.
Wann diese Begleitung sinnvoll ist
Diese Form der Visionsarbeit ist besonders dann hilfreich, wenn ein inhabergeführtes KMU eine intensive Phase hinter sich hat – sei es durch wirtschaftliche Unsicherheit, strukturelle Veränderungen, personelle Umbrüche oder einen grundlegenden Richtungswechsel.
Sie passt für Geschäftsleitungen, Verwaltungsräte oder Führungsteams, die spüren, dass es nicht um Optimierung geht, sondern um Orientierung. Und sie setzt die Bereitschaft voraus, nicht nur über Zukunft zu sprechen, sondern sich auch ehrlich mit dem Vergangenen auseinanderzusetzen.
Ein persönlicher Gedanke zum Schluss
In meiner eigenen Laufbahn habe ich mehrfach erlebt, wie sich Visionen erschöpfen können – nicht weil sie falsch waren, sondern weil sich das Leben und die Verantwortung verändert haben. Eine neue Vision entsteht nicht aus dem Wunsch nach Wachstum oder Erfolg, sondern aus der ehrlichen Auseinandersetzung mit der Frage, was künftig noch tragen soll.
Wenn Sie nach einer Krise spüren, dass genau diese Klärung fehlt, dann lohnt sich ein Gespräch.
Wenn Sie sich fragen, ob ein solcher Prozess für ihre Situation sinnvoll ist, finden Sie weitere Einblicke auf der Seite zum Visionsworkshop für inhabergeführte Unternehmen